Die Schicksalstüren stehen noch offen

August 2, 2019

Die Schicksalstüren stehen noch offen

 

2019 ist ein Schicksalsjahr - und die Weichen für eine rosige Zukunft werden jetzt gestellt. Diese Wege sind wie Schienen - man kann sie nicht so einfach verlassen. Sie entscheiden in den nächsten wenigen Augenblicken, wie die andere Seite sein wird. 

 

 

Light helps blossom what is only just a seed

 

„Das Licht hilft dem zu wachsen, was noch ein Samenkorn ist.“ So steht es in meinem Kalender, in dem jeder Monat einen Leitsatz hat und den ich im Jahr 2018 gestaltet habe. Das ist erst 7 Monate und ein paar Tage her. Doch es fühlt sich an, als wären dazwischen Jahre vergangen. Und das ist heute sehr wichtig, für Sie, meine verehrten Freunde, weil der Satz ein Geschenk birgt und ein Wissen gebracht hat, das sich in den letzten Tagen offenbart hat. Nutzen Sie es, denn am 9. August ist es vorbei. Ihr Schutzengel, ein freundlicher Helfer, etwas oder jemand will, dass Sie diese Chance nicht vergehen lassen und daher lesen Sie heute diese Zeilen. 

 

Halten Sie ein, nehmen Sie sich die Zeit und Sie legen damit den Grundstein für viele Jahre und Generationen. 

 

Dieses Jahr prüft uns sehr hart. Die vielen Freunde, die mir erzählen, dass dieses Jahr nicht ihres ist, oder dass sie immer hinten nach sind. Meine eigenen Prüfungen, die mich verwundbarer gemacht haben, als ich es mir hätte vorstellen können. Und doch so viele Gaben zum Leben erweckt haben, dass es mehr als ausgeglichen ist. 

 

Das ist es, was diese Zeilen Ihnen geben sollen: Hoffnung und Inspiration. Die Zukunft ist Ihre, wenn Sie sie wollen. Denn was mir geholfen hat, kann auch Ihnen helfen. Wir sind alle eingeladen das Beste im Leben zu bekommen. 

 

 

Der Weg zum Tor

Aschenputtel trennt im Märchen die Guten von den Schlechten. Das erste Halbjahr hat uns eingeladen, alles Alte loszuwerden um Platz zu machen für Neues. Was das Alte war? 

 

Ganz oben: das Ego

Das Ego ist Hauptauslöser für alles, was uns quält. Den negativen Stress, die Sorgen, den Kummer, das Leid. Ich habe es gehasst, wenn jemand mir das gesagt hat und empfand es als dreist und kalt. Doch im letzten halben Jahr wurden die Maschen immer enger und es gab kam noch Möglichkeiten mit Ausreden durchzuschlüpfen und mich wieder mal herauszuwinden. Krankheit, Durcheinander, - wie ein gestrenger aber gerechter Lehrer zwang das Leben mich mich hinzusetzen und mir das Lehrbuch zur Hand zu nehmen. Hinsehen statt wegrennen, annehmen statt rausreden.  

 

Besonders schön fand ich in diesem Zusammenhang die Worte eines großen, ein wenig in Vergessenheit geratenen, Menschen. In seinem Buch „Liebe und Dankbarkeit - Der universelle Lebenscode“ beschreibt Masaru Emoto sehr schön, was notwendig ist, damit wir aufhören zu hadern und uns zu winden und anfangen mutig zu sein: Wir müssen zuerst annehmen was ist, um es dann verändern zu können.

 

An Platz zwei: das Drama

Drama ist eine Aufregung um ihrer selbst willen. Manchmal werden wir dramatisch, weil es uns ein Gefühl von Macht gibt. Oder die ersehnte Aufmerksamkeit. Hilfe, Zuwendung, Gehör oder das gute Gefühl etwas gelöst zu haben, wenn sich alles wieder beruhigt hat. 

 

Drama ist ein Verdecker, ein Abdeckstift. Ein Ablenkungsmanöver. Wie in einem Krimi, wo alles auf den Butler als Mörder hinweist. Und dann ist es doch der Gärtner. 

 

Dramen hinterlassen ein schales, hohles Gefühl und die Befriedigung hält nur kurz. Denn das Drama bringt uns nicht das, was wir wirklich wollen. Es ist eine Ersatzbefriedigung. Aufmerksamkeit ist lau im Vergleich zur Liebe, nach der wir uns sehnen. Wenn die Dramawelle kommt und man der Versuchung nicht nachgibt, dann geschieht wahrscheinlich wirklich Schönes. So ist es mir passiert als ich an einem einsamen Samstag dramatisch werden wollte und dann doch laufen ging. Zurück zu Hause wartete eine süße Überraschung auf mich. 

 

An dritter Stelle die Furcht

Aber! ABER. Wie auch immer - es geht nicht weil ich Kredit/Frau/Mann/Kind/Hund/Kater/Kopfschmerzen/Verpflichtungen haben. 

 

Das ist die Furcht, die Furcht die Verantwortung zu übernehmen und trotzdem zu vertrauen. Zu vertrauen, dass jemand es besser weiß. Ich dachte: selbst ist die Frau und was man nicht selber tut tut niemand. Das ist nicht Fleiß, sondern Angst, hat mich das Leben gelehrt. Weil es jemanden gibt, der einen Plan hat, auch wenn mir Sein Plan nicht gefällt oder ich vieles daran ganz anders machen würde. 

Vor allem aber gibt es Jemanden, der mich fängt. Ja, ich soll selber tun, was ich tun kann. Doch so vieles im Leben liegt nicht in meiner Hand. 

 

 

Angst hält uns auch davon ab das zu tun, was wirklich etwas bringt. Vor lauter Angst und Unsicherheit achten wir darauf, superbeschäftigt zu bleiben. Nur zu den wirklich wichtigen Dingen kommt man nie. Als ich etwas, das mir sehr wichtig ist, zu meiner Priorität machte, änderte sich mein Leben. Die Angst wich dem Vertrauen. Als ich es zu meiner Priorität machte, tat ich das auf die einzige Weise, die ich kenne: ich blockte Zeit im Kalender. An vielen Tagen wollte ich nicht aufstehen, weil alle Ängste hochkamen, die man sich vorstellen kann (oder auch nicht). Oder ich hatte das unbedingte Verlangen zuerst den Geschirrspüler auszuräumen (kümmert mich idR nicht), zu essen, Sport zu machen, Fenster zu putzen, Telefonate zu erledigen, in den Baumarkt zu fahren, Gemüse zu kaufen. Doch es stand im Kalender und mein Kalender ist mir heilig. Also habe ich getan, was da stand - und alles andere wurde unwichtig. 

 

Und fand dann trotzdem Platz. Der Geschirrspüler, die täglichen Pflichten - alles fand Platz, mein Haus war noch nie so schön wie in dieser Zeit. 

 

Und es folgen, in beliebiger Reihenfolge: 

Misstrauen, Missgunst, Neid, Selbstmitleid, Zorn, Wut, Reue, Schuld, Kummer. 

 

Was tun mit all diesen Emotionen? Nur nicht verdrängen, Verdrängen führt zurück an den Start, zu Ego. Wichtig ist die Emotionen zuzulassen und zu lernen sie zu reiten: wie hohe Wellen oder wilde Pferde. Ihre Emotionen halten Sie nicht von der Arbeit ab. Die Ablenkung tut es. 

 

 

Vor dem Tor

Vor dem Tor steht ein Wächter, so wie es in den alten Städten Wächter gab, die vor den Toren der Stadt entschieden, wer eingelassen wurde und wer nicht. So wie man es heute von Flughäfen kennt: bevor Sie zur Türe kommen, müssen Sie erst am Einreisebeamten vorbei. 

 

Der Wächter fragt: wer bist Du? 

 

Und dann wartet er auf die Antwort.

 

Wie bei einem (schlechten) Bewerbungsgespräch möchte er wissen, wo wir uns in fünf Jahren sehen. Weil er doch schlau ist, der Wächter, wie wir gleich sehen werden. Der Wächter prüft unsere Ambitionen. Unseren Kern. Unsere Seele. Er horcht auf die feinen Töne und leisen Gedanken. Er wiegt alles, was wir sagen gegen unser Seelenlicht auf. Und er erkennt, ob wir wahr sind oder nicht. Wenn ihm gefällt was er sieht, lässt er uns durch. 

 

Die Dokumente, die Sie für die Einreise benötigen, sind Antworten auf folgende Fragen:

 

  • Wer bin ich? 

  • Wofür stehe ich und wofür nicht? 

  • Und was ist man bereit dafür zu tun? Was hat man bisher dafür getan? 

  • Wieviel mentale Kraft hat man in das Bild eine goldenen Zukunft investiert? Freudvoll und mit Liebe. 

 

Wir alle haben Grenzen und das letzte Halbjahr war rau. Auch deshalb, weil niemand mehr die Kraft hatte für falschen Alarm Hilfe zu leisten. Mit Selbstmitleid, Ego, Drama waren wir alle in den letzten Monaten allein. Nur in Zeiten der wahren Not waren die wahren Freunde da. Die Antworten auf die Fragen des Wächters kamen in den Momenten des Alleinseins. 

 

 

 

Das Tor

Jetzt ist es offen. Ab dem 9. August schließt es sich und dann sind die Würfel gefallen. Das Tor ist wie jenes bei Frau Holle: wer jetzt noch fleißig die Äpfel erntet und die Betten schüttelt, der wird mit Goldregen belohnt. 

Und Sie haben Zeit, sonst wären Sie nicht schon so weit gekommen - im Leben und in diesem Blog. 5 Minuten, 3 Sekunden. Nutzen Sie jeden Moment fokussiert für die Details Ihrer Zukunft. Wenn Sie bisher Zeit für WhatsApp, Facebook oder Fernsehen, Youtube und Netflix hatten, dann haben Sie sich vom Ego eins auswischen lassen. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie die Kraft aufbringen alles zu tun, was ansteht, damit die andere Seite für Sie wunderschön ist. 

 

 

Die andere Seite

Die andere Seite ist die, in der Sie Ihre Gaben voll einsetzen werden. In der Ihnen alles sinnvoll vorkommt und Sie nicht  mehr zweifeln. Sie werden stabil sein, wie ein Fels in der Brandung und in den wenigen Momenten, in denen eine Riesenwelle Sie ins Taumeln bringt, Freunde an der Seite haben, die Ihnen helfen Wir alle haben Grenzen - und auf der anderen Seite erhalten Sie die Hilfe die Sie wirklich brauchen. Wahrheit, nicht Perfektion, ist der Maßstab. Das ist Ihre Chance, nutzen Sie sie. 

 

 

 

 

 

Please reload

Empfohlene Einträge

Do you have to hit the bottom line?

June 12, 2016

1/1
Please reload

Aktuelle Einträge

November 23, 2018

March 28, 2018