Beyond horizon - Wenn die Welt nicht die Grenze ist

June 5, 2016

Das Ende der Welt – Seefahrer waren sich einst sicher, dass es diesen Punkt gibt. Man fährt und fährt und fährt – und plumps, fällt man über den Rand der Erde, nicht ohne jedoch vorher Ungeheuer zu passieren. Der Mythos des Randes hat sich aufgelöst, jedoch blieb die Angst vor den Ungeheuern, die unsere Grenzen bewachen, die uns böse gesinnt sind, wenn wir das Dahinter entdecken wollen. Und obwohl wir sicher sind, dass die Erde keine Grenzen hat, wollen wir doch, dass sie unserer sicherer Hafen ist – und haben uns selber Grenzen gezogen und Ungeheuer erschaffen. >engl/germ_pdf: BeyondHorizon<

Ungeheuer sind uns bekannt aus Film und Fernsehen – sie stecken in Independence Day, sie pflanzen uns Steuerungschips in den Nacken und als gesichertes Wissen gilt vielen, dass diese Wesen unseren Planeten zerstören. Obwohl wir alle  E.T. und ALF lieb(t)en.

Oder gibt es hier einen Wandel? Im Lauf der Zeit hat sich das Bild des Außerirdischen gewandelt – vom zerstörerischen Eindringling hin zum Begleiter und Freund. Und ganz ehrlich, benötigten wir wirklich Dritte um unseren Planeten zu zerstören? (Stichwort: Ölbohrungen, Umweltverschmutzungen aller Art, Artensterben und Verbrechen an Kindern und Unschuldigen…)

Unsere Welt ist am 21. Dezember 2012 nicht untergegangen – aber warum waren so viele davon überzeugt, dass das Ende der Welt nahte? Vielleicht ist es die Angst vor dem Neuen, die den meisten Seelen anhaftet. Nur wenige sind bereit in ein unbekanntes Land aufzubrechen, glauben an schwachsinnige Träume. Oder denken Sie, dass man all die Andersdenker nicht für schwachsinnig hielt? Columbus, Galilei, Flatley, Gandhi – denken Sie an Ihren Helden, bestimmt hat er nicht das gemacht, was alle anderen tun. Heute sagen wir, er war seiner Zeit voraus, aber damals…

Und trotzdem hat er überlebt. Hätte an seiner Grenze nicht ein Ungeheuer lauern müssen?

Die Menschheit hat immer wieder Phasen der Entwicklung durchlaufen, Phasen der Veränderung, das ist nicht neu. Der aufrechte Gang, die Veränderungen im Körperbau, wer weiß, wie man damals darauf reagiert hat? Stellen Sie sich vor, Sie sind die Erste, die aufrecht geht und ihre Hände freihat. Und zwanzigtausend Frauen beneiden sie, weil Sie sich beim gehen durch die Haare fahren können.

Veränderungen sind nie leicht und immer beginnen sie mit Wenigen und werden erst dann akzeptiert, anerkannt und erkannt, wenn die Mehrheit es geschafft hat, der turn-around von Vielen vollzogen wurde. Doch bis dahin…. Bis dahin hören wir nur Böses vom Wandel, nur Böses vom Neuen.

Sehen Sie sich um – wie sehr hat sich die Welt, ihre Welt, in den letzten Jahren, Schmetterlingsflügelschlägen im Zeitatem der Evolution, verändert? Diese Veränderung vollzieht sich in vielen Bereichen – und es stellt sich die Frage, ob es nicht auch in den Grenzen unserer Welt Verschiebungen geben wird? Wass, wenn die Menschheit nicht, die Erde nicht die Grenze ist?

Wir sind weder die Spitze der Schöpfung noch sind wir allein. So viel Universum für nur 14 Milliarden Bewohner? Das ist unlogisch und daher unwahrscheinlich. Was also wenn? Was wenn die Grenzen über Ihr und mein Vorstellungsvermögen hinaus verschoben werden. Sind Sie bereit? Sind Sie gerüstet? Nicht mit Konserven, mit Werten? Wir wurden nicht ausgelöscht, wir erleben eine Phase der Evolution, die allein mit innerem Wachstum und Wandel vollzogen werden kann.

Es wird entscheidend sein, dass die Menschheit sich an neue Spielregeln des Zusammenlebens gewöhnt, dass sie akzeptiert, dass die „Rules of Life“ das höchste Gut sind, unantastbar und daher jedem widerstreitendem Gesetz jeder Nation vorgehen. Denn was universell gültig ist, kann der Mensch nicht brechen.

Es sind dies Gesetze, die seit jeher gültig sind, die einfach, respektvoll und achtend sind. Es geht dabei um simple Dinge, wie den freien Willen als höchstes Gut oder die Achtsamkeit – sich selbst und anderen gegenüber.

Ein Verbund von Individuen, die sich an diese Gesetze halten, ist bereits im Entstehen. Dies ist kein Verbund von Verbrechern oder Revolutionären, nichts Elitäres, nichts Menschenverachtendes. Es sind friedvolle Entdecker, die bereits Kunde von der neuen Welt haben und diese nun teilen.

Sie stellen sich an die vorderste Front, denn die Spielregeln sind noch nicht anerkannt. Viele werden sie nicht wahrhaben wollen, doch die innersten Seelen wissen bereits. Sie wissen, dass Recht wieder Gerechtigkeit sein muss, dass Werte wieder Bestand haben müssen – und dass dabei kein bestehendes Wertesystem, keine Glaubensrichtung hinter den Grenzen federführend sein wird, sondern allein die Gerechtigkeit des Herzens.

Herzensbildung, Mut und eine übergeordnete, nicht egozentrierte Sicht der Dinge formen diesen Kodex.

Ob die Menschheit bereit ist, das Neue zu entdecken, ist vom aktuellen Standpunkt her nicht mehr relevant, da schon zu viel in Bewegung ist – ein Prozess wurde gestartet und kann nicht mehr zurück genommen werden. Aber es ist ein Anliegen Hilfestellungen zu geben.

Was kann so eine Hilfe sein?

Akzeptanz statt Toleranz – wer den anderen in seiner Art annehmen kann, verspürt nie Neid über oder Angst vor dessen Wachstum oder Veränderung,

sondern Freude über das Erblühen des vollen Potentials.

Mut, Offenheit, Respekt und Achtung.

Sehen Sie über die Grenze Ihres Landes hinaus. Manche Länder sind in Ihrer Erkenntnisentwicklung weiter als andere – und was in Österreich noch absurd erscheint, ist woanders schon anerkannt.

Setzen Sie sich mit Visionen und Visionären auseinander – nicht, um selber einer zu werden, sondern um ein Gespür zu entwickeln. Denn wenn Bekanntes nicht mehr hilft, um Situationen einzuschätzen, müssen wir neu lernen, unsre Intuition zu verwenden, sozusagen als back-up für die Festplatte „Gehirn“. Wenn Intuition Ihnen zur zweiten Festplatte wird, sind Sie gut gerüstet.

Erdung – denn ohne feste, tiefe Wurzeln kann ein Baum nicht wachsen.

Flexibilität, da der Baum im Wind sonst bricht.

Größe – denn innere Größe erlaubt viel Entwicklungspotential, einem selbst und anderen.

Der eigene Weg / das Individuum: Jede Entwicklung der Menschheit vollzieht sich durch das und im Individuum – wenn die Individualität verlorengeht, verliert das Kollektiv. Es ist vielen düsteren Führern gelungen, einheitliches Gedankengut als Weg der Erleuchtung zu verkaufen – doch auch hier beugt sich der Mensch vor den Ungeheuern, die Grenzen bewachen – leider schafft er sich diese Ungeheuer selbst und gibt ihnen Macht über sich. Egal ob weltliche oder religiöse Führer, wenn immer das Kollektiv, die vorgegebene Idee, über das Individuum gestellt wird, die Idee der Masse über den Traum des Einzelnen, hat das System seine Legitimation verloren.

Netzwerke – Netzwerke heller Köpfe, Netzwerke von Individuen, die sich der Idee verschreiben, ohne sich selbst aufzugeben, sind dennoch nötig, denn kein Mensch kann alleine bestehen.


 

Please reload

Empfohlene Einträge

Do you have to hit the bottom line?

June 12, 2016

1/1
Please reload

Aktuelle Einträge

November 23, 2018

March 28, 2018

Please reload

Archiv