Andromedas erster Post

Es war einmal vor langer Zeit eine Welt, die Teil der Erde war. Dort wohnten die Feinen, sie selbst nannten sich Menschen. Doch bald kamen wir Menschen und nannten uns Menschen und das war verwirrend, weil Menschen und Menschen anders waren. Die Muggl die einen, sind blind wie die kleinen Wesen die in der Erde leben und sich nie in Richtung Sonne erheben. 

Die Feinen, sie sehen und zaubern und dienen der Welt mit ihrer Magie,
beugen vor größerer Macht das Knie.

Beide sind wunderbar, manches ist sonderbar hier wie da und doch ist es schön sich besser zu verstehen. 
Deswegen gibt es Andromeda, den kleinen rosaroten Star, der die Weltenlehre lehrt
von A bis Z und umgekehrt.

B braucht es heute, liebe Leute,
denn die fette Beute
die das Menschenreich sein eigen nennt,
außer den Menschen niemand anerkennt.
Was sind schon Reichtum und Geld, wenn daran die gesamte Erde zerfällt. 

B wie Bescheidenheit, das täte uns gut
B wie Bescheidenheit braucht jede Menge Mut
Wer kann, der kann doch soll er tun?
Wär es nicht besser mal zu ruh’n
dem Geist eine Pause zu gönnen
und sich auf das Wahre zu besinnen?

Den Geist zur schaffen, der umsteuerbar ist
den Geist zu erschaffen, der alles zerfrisst
den Geist zu beschwören, ihn bitten zu erhören
wenn wir dabei die Welt selber zerstören
ist doch kein Werk das nachhaltig ist
wenn dabei jede Lebensflamme erlischt.

Der Kinder Zukunft wird zerstört,
der Kinder Worte kaum gehört.
Doch B wie Bescheidenheit, 
mit der kommt man weit 
und spannt den Bogen der neuen Zeit in die Welt, 
die eine Zukunft für alle Kinder enthält

WER DIE WELT EHRT SICH SELBER NÄHRT

Es war einmal ein weiser, alter Frosch, der die Menschen vor sich selbst bewahren wollte. Er war ein gütiger Frosch, ein Freund aller Wesen und ein herzensguter Wanderer. Er liebte die Welt und die Tiere ihr, er liebte das Lachen und die Sonne, dort wie hier. Er war ein Wandersmann, wie es ein Frosch nur kann und ein Singer, der seine eigenen Musik mit den schönsten Worten ersann.

Doch sehr bald wurde es ihm bang um das Froschherz groß, denn auf Erden war jede Menge los
nichts Gutes, so schien es, nur selbstzerstörerisches Tun,
als ehrenhafter Frosch konnte er da nicht ruhen.
So zog er aus und sprach die Wahrheit
aus der Sicht seiner Freunde die reinste Torheit
denn die Menschen waren nicht erfreut
dass ihnen einer die Probleme aufzeigt
die den Untergang vermeiden könnten
wenn sie sich nicht mehr in ihrer Selbstgefälligkeit sonnten

Doch das sagte er nicht, der kleine Wicht, 
er sprach lediglich die Wahrheit an, so wie ein jeder es kann.
Doch die Meute des Dorfes war gegen ihn
schweigen sollte er immerfort 
und so zogen sie gemeinsam zu dem Ort

wo sie sich Hilfe erhofften von dem einem Mann
der sich gegen sprechende, furchteinflössende Frösche stellen kann. “Seid gegrüßt, edler Mann, 
Zauberer, der uns hoffentlich helfen kann. 
Der uns befreit von dem Übel das uns heimgesucht hat
und unser Leid vergrößert mit jeder schaurigen Tat.”

“Seid gegrüßt, Dorffreunde, was wollt ihr erbitten?”

“Wir bitten Dich uns zu helfen, zu retten die guten Sitten,
damit der Profit uns auch morgen noch speist 
und nicht ein dummer Frosch alle Ordnung über den Haufen schmeißt.”

Der Zauberer war irritiert, er hob die Braue, leicht pikiert.
Sie waren hier des Geldes wegen?
Das fand er tatsächlich reiflich verwegen.
Die Abgesandten taten als wären sie die Guten hier
dabei waren sie gesteuert von ihrer Gier.
Er atmete ein und wieder aus und ließ den Ärger raus und sprach
“Erzählt mir mehr von Eurem Ungemach”

Der Anführer fuhr fort und überlegte jedes Wort
gab den Anschein von Demut und Besorgnis für die Welt
doch was ihn bewog war allein das liebe Geld
„Der Frosch tut Wahrheit kund mit seinem breiten Froschmund Stund um Stund. 
Spricht von Gefahren für die Welt,
dass Ausbeutung uns alle gefangen hält.
Und denkt, wir würden Leute betrügen,
würden Natur und Nachbarn ständig belügen.”

Der Anführer fasste sich ans Herz als bewirkte des Frosches Tat einen Schmerz
in der Gegend wo sein Herz sein sollte, ein Herz, dass er sowieso nie wollte 

und es daher in Ketten aus Härte gelegt hat, das erlaubte ihm nun jede üble Tat und jedes böse Tun, und er konnte dennoch guten Gewissens ruhen

Der Zauberer war sehr besorgt,
ein jedes Leben ist geborgt,
doch der Frosch sollte noch nicht gehen müssen
die ganze Welt lag ihm zu Füssen,
stand ihm offen stand ihm zu
doch dem Anführer ließ der Frosch keine Ruh 
Er würde sich nicht besinnen, der Frosch konnte ein Duell nicht gewinnen. 
Im Geist rief er nach dem grünen Held.

‘Den Zorn der Welt hast Du, Frosch, herauf beschworen und nun scheint es als wäre alles verloren’
‘Davor habe ich die Menschen gemahnt, 
ihr böses Tun habe ich geahnt, 
doch zu schwiegen kam mir nie in den Sinn’

Ein wahrer Held, kam der Zauberer nicht umhin 
zu sehen, und nur ein Held kann die Taten eines Helden verstehen. 

‘Die Wahrheit und der Lauf der Welt,
wie Wasser, dass niemand lange gefangen hält,
bahnen sich einen Weg  durch jede Mauer,
kein Hindernis kann sie halten auf Dauer.’
Sprach der Frosch und der Zauberer  stimmte zu.
Er wurde erfasst von einer inneren Ruh und fuhr dann an die Meute gewandt fort:

“Ihr kommt zu mir an diesen Ort um Wahrheit zu binden, 
um einen Weg zu finden 
Euer scheußliche Taten weiter zu tun 
und erlaubt euch die Torheit die Wahrheit verhindern zu suchen. So sei es nun.”

Sprach’s und wob den Zauberbann, 
der den Tiernahm. 
Der den Menschen die Fähigkeit nahm die Tiere zu verstehen, 
es sei denn sie würden mit dem Herzen sehen.
Welch ein Jammer erfasste die Meute, 
denn nun da sie den Frosch nicht mehr hörte
verstand sie auch die Kühe nicht, wusste nicht mehr was die Tiere im Stall brauchten
verstanden nur ein Muhen und Gackern und Pfauchen. 
Wie bang wurde ihnen da um ihr Geld, 
denn Tiere zu verstehen bedeutet die Welt
es macht es einfach zu wissen wann sie gefüttert werden müssen
Sprache macht klar an jedem Tag im Jahr
wann ein Heilkundiger zu rufen ist 
oder es Schutz brauch vor List 
und Tücke, wo es im Schutz gibt eine Lücke.
Es verstanden nur wenige, was ein Tier nun wollte
und es kostete viel Geld, wenn man sie holte

und der Anführer war arg verstimmt
wie meist der, der das Böse bringt.
Sein Tun war der Grund für die prekäre Lage
doch er verstand sich nur auf Klage 
und Härte und strafte die Tiere mit der Gerte
so lange bis sie den Zauberer um Hilfe baten
‚Bereite ein Ende seinen Taten oder hilf uns nach Hause zu gehen.’
Der Zauberer konnte sehen
wie geschunden sie waren und es reichte nach wenigen Jahren schon
dass die Tiere keine Kraft mehr hatten
“Wer die Brücke überqueren will dem steht sie offen,
mir bleibt nur zu hoffen,
dass die Menschen ihr Tun erkennen 
bevor sie gegen die Mauer rennen.”
Die Menschen bekümmerte es lange nicht, 
dass ein Tier nach dem anderen wich, 
ganze Arten verschwanden und die Menschen verstanden 
nicht, wie schlecht es um sie selber stand, 
was ihr Schicksal mit dem der Tiere verband.
Wenn die einen gingen würden die anderen verderben. 
Doch es mussten erst viele Tiere sterben 
bevor die ersten verstanden was hier geschah
sie wurden der Wahrheit als erste gewahr 
und ausgelacht und als dumm hingestellt. 
Doch auf ihnen ruhte das Schicksal der Welt und erst ihr unablässiges Tun, ließ auch andere nicht mehr ruhen, ließ sie die Zusammenhänge erkennen und die Dinge beim Namen nennen.
Mehr und mehr Menschen sind mehr und mehr Macht
und im letzten Moment, kurz bevor es kracht, 
fangen sie an einzulenken
fangen an anders zu denken. 

Fangen an anders zu handeln und die Zukunft der Generationen zu bedenken,
anstatt zu nehmen den Nächsten was zu schenken
nicht Geld, weil das nicht nährt, sondern Dinge mit wahrem Wert:
sauberes Wasser, natürlich gewundene Flüsse
gesunde Bäume, Gras für nackte Füsse
Sonnenschein und reine Luft, Vielfalt im Anbau und Blumenduft. Besonnenheit und Zukunftspflege
ein neuer Beruf, die Weltenhege, 
bringt Ehr und Anerkennung der anderen für den, der sich verschreibt der Pflege und Lehre für das Wohl der Welt,
weil alles mit allem zusammenfällt. 

Kein Mensch ohne Baum, kein Mensch ohne Raum
kein Mensch ohne Wasser , Nahrung, Wald
und Tiere. 
So sei wachsam und höre 
was die Welt braucht um Dir ein zu Hause zu Sein